Soforthilfen und Sonderaktionen

Wir bemühen uns, Menschen in besonderen Notlagen, außerhalb unseres Projekts aus nicht zweckgebundenen Einzelspenden, Hilfe in Form von Lebensmitteln, Bekleidung oder Medikamenten zukommen zu lassen. Wir gehen in Krankenhäuser, in Alten- und Behindertenheime und bringen den Kindern und alten Menschen mit kleinen Geschenken etwas Licht in ihr freudloses Leben.

Bescherung in der Kinderklinik
Bescherung in der
Kinderklinik
Da die Gelder für die Patenschaften in vollem Umfang nach Kiew weitergeleitet werden, haben wir keinen großen Spielraum für derartige Hilfeersuchen. Deshalb sind wir über jeden noch so kleinen Betrag (nicht zweckgebundene Spende für Kiew) auch für diesen "Sonder-Topf" dankbar. Einige Aktionen konnten nur durchgeführt werden, weil einzelne Mitglieder sich außerordentlich engagiert haben oder großzügige Spender gefunden werden konnten.
Eine Aufstellung finden Sie, wenn Sie den Link "Liste der Sonderaktionen" anklicken.

01. Juni 2022: Internationaler Kindertag

Dieses Jahr hatte der "Tag der Kinder" in der Ukraine eine besondere Bedeutung, weil viele Kinder und Jugendliche unter schweren traumatischen Erlebnissen leiden. So war es selbstverständlich, dass wir die Aktion, die der Samariter Bund Kiew plante, unabhängig von den vielen anderen Maßnahmen unterstützten.

Freiwillige Helfer haben im Kinderkrankenhaus Nr. 1 und in der Sozialstation kleine Geschenke verteilt. Unter den Kindern befanden sich auch viele Kinder von Binnenvertriebenen und aus dem Palliativprojekt. Einige konnten nur mit Begleitpersonen teilnehmen. Aber alle hatten Spaß an der Veranstaltung, insbesondere am Spielenachmittag vor der Sozialstation.

Bilder (Fotoserie) zeigen die Freude, die diese Abwechslung im Alltag gebracht hat.

22.04.2022: Weiterhin wird humanitäre Hilfe geleistet

Trotz der unglaublichen Schrecken des Krieges in der Ukraine können wir unsere Hilfe für die Menschen in Kiew weiterführen, auch wenn man das angesichts der Bilder und Berichte oft nicht glauben kann. Es gibt zum Glück noch Lebensmittel und Medikamente, auch wenn diese immer teurer werden. Und es gibt noch Brot und Kartoffeln, wie das Foto zeigt.
An dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle Spender, die uns unterstützen und diese Hilfe ermöglichen.

Man kann sich nicht vorstellen, wie das Samariter Team es aushält, täglich dieses Leid zu sehen und mitzuerleben. Unter schwierigsten Bedingungen teilen sie Lebensmittelpakete aus und sind doch immer noch bereit, die Menschen zu trösten.(siehe weitere Fotos)
Es ist herzerwärmend, die Freude der kranken Kinder über das Lebensmittelpaket zu sehen, aber auch traurig und bedrückend, die Trostlosigkeit und Not der alten Menschen zu erleben, deren Dankbarkeit man nur erahnen kann. Die Familienväter, die ihre Familien nicht ernähren können und dankbar für die einfachen Lebensmitteltaschen sind, was mögen sie fühlen?
Mein großer Dank und meine Bewunderung gilt unserer Partnerin vom Samariter Bund Kiew, Janina und ihren Helferinnen und Helfern, die sich trotz eigener Ängste unermüdlich für die Mitmenschen einsetzen. Unsere Unterstützung und Hilfe werden wir fortsetzen.

04. April 2022: Hilfe in Irpin nach der Befreiung

Irpin ist eine Kleinstadt etwa 25 km im Nordwesten von Kiew. Sie Stadt wurde wie in den Nachrichten berichtet, weitgehendst zerstört. Aber auch diese Menschen im Einzugsbereich von Kiew lässt unser Partnerverband nicht im Stich und versorgt sie mit Lebensmitteln.

Helfer des SB entlädt einen Lieferwagen Helfer übergibt einem alten Mann eine tüte mit Lebensmittel Helfer übergibt an der Wohnungstür ein Lebensmittelpaket Zwei Frauen erhalten Eier Eine alte Frau erhält ein Lebensmittelpaket und Eier

02. April 2022: Dankbare Empfänger in Kiew

Verschiedentlich sind wieder Paten und Betroffene aus dem Palliativ-Projekt in Kiew ausfindig gemacht und mit Lebensmittel sowie Medikamenten versorgt worden. Ihre Dankbarkeit über die wieder eingetroffene Hilfe kann man in ihren Gesichtern lesen.

Die nachfolgenden Bilder sprechen für sich.

Mädchen aus dem Palliativ-Projekt Mädchen aus dem Palliativ-Projekt
Alle freuen sich,
dass sie in dieser schweren Zeit
nicht vergessen sind
Mädchen aus dem Palliativ-Projekt
Mutter mit behindertem Kind Alte alleinstehende Frau Alte Frau liegt auf einem improvisierten Bett im Bunker
Verwaister Junge im Bunker mit Lebensmittel versorgt
Ein verzweifelter Junge in einem
Bunker erhält Lebensmittel

26. März 2022: Unermüdlich arbeitet unser Partnerverband

Mädchen mit den angelieferten Lebensmitteln
Ein Mädchen aus dem
Palliativprojekt mit den
angelieferten Lebensmitteln
Die Geschäftsführerin organisiert aus dem mit Flüchtlingen überfüllten Welykyj Beresnyj sowohl für Kiew als auch für die Menschen in und um Welykyj Beresnyj die Versorgung mit Lebens- und Hilfsmitteln. Wie aus den Bildern ersichtlich, werden auch immer wieder einige Kinder des Palliativprojekts in Kiew ausfindig gemacht. Auch Personen, die nicht mehr mobil sind und sich längere Zeit in Bunkern aufhalten müssen, werden nicht nur mit Lebensmitteln beliefert, sondern auch mit Matratzen und Betten ausgestattet.

In Welykyj Beresnyj, wo aus Platzmangel Binnenflüchtlinge in sehr einfachen Unterkünften ein Dach über dem Kopf suchen, ist die Situation dramatisch. Die Versorgung ist schwierig und unzureichend, weil die kleinen Orte in den abgelegenen Regionen nie mit so einem Ansturm von Binnenflüchtlingen rechnen mussten und auch nicht darauf vorbereitet waren.
Ein alter Mann findet in einem Keller eine Unterkunft
Gemüse- und Getränkevorrat für die Binnenflüchtlinge

18. März 2022: Hilfe für Binnenflüchtlinge in Welykyj Beresnyj

Der Ort liegt in Transkarpatien, dort sind 10 Erwachsene und 12 Kinder im Kindergarten Nr.1 und in der Internatsschule 166 Personen, davon 66 Kinder untergebracht. Die Kinder sind jeweils im Alter von 1 bis 15 Jahren.
Wenn auch die Bevölkerung sehr hilfsbereit ist, so fehlt es doch an einigen wichtigen Versorgungsgütern, vor allem an Gemüse, Obst, Brot und Medikamenten, aber auch an Bettdecken und Kissen. Unsere Partnerin vom Samariter Bund Kiew, Frau Lewkowska, die sich derzeit ebenfalls dort aufhält, konnte für die Flüchtlinge die o.g. Dinge beschaffen. (Fotos Versorgung der Binnenflüchtlinge)

Unterdessen wird die ambulante Palliativpflege für Kinder und die Versorgung von Not leidenden Menschen in Kiew unter sehr erschwerten Bedingungen von einigen Mitarbeitern und Freiwilligen im noch möglichen Umfang weitergeführt. Bei den immer häufiger werdenden Luftangriffen wird diese Arbeit für die Betroffenen nicht nur immer wichtiger, sondern für die Helfer immer gefährlicher.

14. März 2022: Ihre Hilfe kommt an

Seit Ende Februar unterstützen wir den Samariter-Bund Kiew bei den Vorbereitungen auf Krisenzeiten. Zwischenzeitlich sind die schlimmsten Befürchtungen eingetreten und sehr, sehr viele Menschen leben nicht nur in Armut sondern auch in ständiger Todesangst.

Um die Not ein wenig zu lindern, leisten wir, mit Unterstützung vieler Spender und auch der Landeshauptstadt München "Solidarität Ukraine" finanzielle Hilfe. Derzeit ist es noch möglich, in beschränktem Umfang Lebensmittel, Medikamente und andere Hilfsgüter direkt in Kiew einzukaufen.
Ein Teil der Mitarbeiter und freiwillige Helfer des SB Kiew beschaffen die Sachen und verteilen sie soweit als möglich an die Bevölkerung in der Stadt bzw. versorgen die Menschen in den Schutzräumen.

Versorgung eines behindertenKindes
Eines der wenigen Kinder des
Palliativprojektes, das noch versorgt werden kann
Die Tochter der Patenfamilie übernimmt das Lebensmittelpaket
Vereinzelt werden noch Patenfamilien
ausfindiggemacht
Verpflegung für eine alleinerziehende Mutter
Milchprodukte sind
für Kinder wichtig
 
Auch Bürger in Not
werden vom SB Kiew versorgt

10. März 2022: Hilfe kann nicht groß genug sein

Seit die Geschäftsführerin des Samariter Bundes Kiew verlassen musste und über mehrere Stationen nun in Uschgorod (an der slowakischen Grenze) und dem davon nördlich gelegenen Welykyj Beresnyj (Karpatien) gelandet ist, baut sie von dort wieder Strukturen für Hilfsmaßnahmen in Kiew, aber auch vor Ort auf.

Bei ihrem ersten Aufenthaltsort in Uschgorod hat sie begonnen, mittels einem neu eingerichteten Online-Konto Lebensmittel und Medikamente zu kaufen und in Kiew und Umgebung zu verteilen.
Jetzt ist es wieder möglich, mit der Kiewer Stammbank zu arbeiten und mit ihr die Spendenverwaltung abzuwickeln.
Mit einigen Samariter-Mitarbeitern und engagierten freiwilligen Helferinnen und Helfern, mit denen der Kontakt wieder möglich ist, lässt sie die von ihr in Kiew georderten Lebensmittel und Medikamente an die Bevölkerung verteilen, soweit es die Situation in Kiew zulässt.

Die dringend gebrauchten Hilfsgüter sind eingetroffen
Lebensmittel und Medikamente
für Kinder aus dem
Palliativprojekt

Leider konnten die Kontakte zu den Patenfamilien aus der Zeit vor dem Kriegsausbruch bis jetzt nicht wiederhergestellt werden, es wird aber alles darangesetzt, diese wieder zu finden und zu versorgen.

Als Frau Lewkowska erfahren hat, dass in dem Ort Welykyj Beresnyj eine evakuierte 56-köpfige Kindergruppe unterzubringen war, hat sie sich sofort um diese angenommen und aus unseren Spenden Lebensmittel, Decken und notwendige Utensilien beschafft.(siehe Fotos)

Durch viele großzügige Spenden kann Brücke nach Kiew e.V., ihr den finanziellen Rückhalt für ihr unermüdliches Engagement bieten.

Nochmals vielen Dank an alle Spender, für ihre Großzügigkeit und ihr Vertrauen!
Alle, die unsere Aktionen finanziell unterstützen, bitten wir um Angabe der vollständigen Anschrift, um uns die Arbeit bei der Ausstellung der Spendenbescheinigungen zu erleichtern.

05.03.2022: Auch in dieser schweren Zeit - Hilfe für die Bevölkerung

Der Krieg in der Ukraine stört auch die bestehenden Strukturen unserer Hilfsprojekte erheblich. So ist vielfach kein Kontakt mehr möglich bzw. auch der aktuelle Aufenthalt der Kinder, Frauen und Familien oft nicht mehr ermittelbar.

Dennoch hat unser Partner in Kiew Wege gefunden, Medikamente, Lebensmittel und Hygienematerial zu beschaffen und hat freiwillige Helfer ausfindig gemacht, die unter großen Schwierigkeiten und auch Gefahren, die Verteilung übernehmen. So werden Menschen, wenn auch nicht mehr gezielt wie unser bisher erfasster Personenkreis, mit dem Notwendigsten versorgt, unter anderem auch mit Pampers, wie das Foto zeigt.

Die genannten Nothilfeaktionen werden aus, für diese Hilfsaktionen zweckgebundenen Spenden finanziert, die Beträge für die Patenschaften werden vorerst nicht angetastet und sollen den Familien, sofern und soweit es wieder möglich ist, zukommen.

Wir bedanken uns, auch im Namen unseres Partners in Kiew und der Menschen in diesem Land, für die vielen Spenden, die es uns ermöglichen, auch in diesen Zeiten noch zu helfen.

gestapelte Lebensmittel im Großkaufhaus
Danke für die Gläschen

Aber wir haben noch einen Wunsch:
Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, geben Sie bitte auf dem Bankformular Ihre vollständige Anschrift an

17.12.2021: Eine schöne Tradition

Wie auch schon die Jahre zuvor haben wir auch dieses Jahr die Kinder im Krankenhaus mit einem kleinen Geschenk zum Nikolaustag erfreut. Gerade in dieser schwierigen Zeit, in der Elternbesuche sehr reduziert sind, ist eine solche Überraschung ein Lichtblick im Klinikaufenthalt und lässt manche Schmerzen kurzzeitig vergessen. Auch dieses Mal mussten Coronamaßnahmen eingehalten und Schutzkleidung getragen werden. Die Gesichter und die strahlenden Augen sagen mehr als Worte, wie man aus der Fotoserie Weihnachtsbescherung im Kinderkrankenhaus Nr. 1" entnehmen kann.

1. Sept. 2021: Schulmaterial für Kinder mit Down-Syndrom

Ein Hilfeersuchen des Kiewer Organisation "WeCan" um Schulmaterial an die Deutsche Botschaft in Kiew landete letzendlich bei uns.
Die öffentliche Organisation "WeCan" kümmert sich um Kinder mit Down-Syndrom, die wegen ihrer Behinderung kaum Unterstützung und Förderung von öffentlicher Seite bekommen. Das beginnende neue Schuljahr wurde zum zusätzlichen Problem, weil Schulsachen teuer und für die Organisation nicht finanzierbar waren.

Schultasche, Schreib- und Zeichenstifte sowie Hefte
Ausstattung für die Schule
Die Geschäftsführung des Samariter-Bundes Kiew überprüfte die Angaben und die Struktur dieser Organisation und hat diese Aktion befürwortet. Im Rahmen unserer Kategorie "Sonderaktionen" finanzierten wir daraufhin fünf Schulsets, die wie die Bilder zeigen, große Freude auslösten.

Ein Mädchen und ein Junge in der Schule
Gut ausgestattet,
jetzt kann die Schule beginnen

15.03.2021: Sauerstoffkonzentratoren für Corona-Erkrankte

Nachdem Kinder und auch Pflegepersonal der Sozialstation an Corona erkrankt sind, und Hilfe in Kliniken wegen Überbelegung nicht möglich war, konnten aus Fördermitteln von Sternstunden e.V. für das Sozialzentrum zwei Sauerstoffkonzentratoren beschafft werden. Für die Betroffenen waren diese mobilen Geräte eine wichtige Soforthilfe und eine spürbare Erleichterung.
Die Behandlung brachte auch den gewünschten Erfolg. Inwieweit diese Kinder und das Personal als ausgeheilt bezeichnet werden können, ist auf Grund der fehlenden medizinischen Behandlung nicht zu beurteilen. Entscheidend war, dass trotz der bereits vorliegenden Atemnot die Kinder und auch das Personal wieder dem gewohnten Alltag nachgehen können.

Ansicht des Gerätes von der Seite

24.12.2020: Weihnachtsbescherung einmal anders

Eine schöne und fantasievolle Idee, auch in Corona-Zeiten Kinder im Krankenhaus Nr.1 zu erfreuen.
Wie jedes Jahr haben wir auch dieses Jahr die stationär aufgenommenen Kinder mit einem kleinen Geschenk erfreut. Den diesjährigen Umständen gerecht, sieht "Väterchen Frost" diesmal anders aus und manches Kind schaut noch etwas skeptisch und traut dem Frieden nicht so ganz. Trotzdem haben sich alle darüber gefreut, es war eine schöne Unterbrechung im Krankenhausalltag und das "Häuschen" wird ganz sicher nicht lange gefüllt bleiben.
Zu den Fotoserien "Weihnachtsbescherung einmal anders" und Bescherung der bettlägrigen Kinder

04.12.2020: Öffentliches Dankschreiben des Kiewer Samariter-Bundes

Auf der Facebookseite des "Samariter-Bundes Kiew" bedankt sich unser Partnerverein für die Hilfe, die er durch "Brücke nach Kiew e.V." und "Sternstunden e.V." zur Linderung der durch die Corona-Pandemie verursachten Not erhalten hat. Weil der Text in ukrainisch geschrieben ist, haben wir um eine Übersetzung und um das begleitende Bildmaterial (wurde uns schon vorzeitig zur Verfügung gestellt) gebeten.

Übersetzung:

Emblem Brücke e.V. von Stadtwappen München und Kiew eingerahmt
Auf Initiative der ersten Vorsitzenden des Vereins "Brücke nach Kiew e.V.", Frau Elisabeth Hölzl, und gefördert durch Sternstunden e.V. (eine Benefizaktion des Bayrischen Rundfunks) haben die Kiewer Samariter 1000 Lebensmittelpakete beschafft und in Kooperation mit dem Sozialdepartement der Stadt Kiew und dem Amt für Genderangelegenheiten an einkommensschwache kinderreiche Familien, unvollständige Familien und Familien mit behinderten Kindern verteilt.
Aufgrund der prekären finanziellen Lage während der Pandemie erleiden viele Familien in Kiew, die ihr Einkommen wegen der Covid-19-Einschränkungen verloren haben, Mangel an die für den Lebensunterhalt notwendigsten Lebensmittel.

WIR DANKEN GANZ HERZLICH!

20.11.2020: Brücke nach Kiew hilft erneut!

- auch Sternstunden e.V. hilft -

Schon zum dritten Mal reagiert "Brücke nach Kiew" mit Unterstützung von "Sternstunden e.V." auf ein Hilfeersuchen der Stadt Kiew (Übersetzung des Originalschreibens) für Familien während der COVID-19-Pandemie. Diesmal kam die Bitte vom Departement für Sozialpolitik. Es handelt sich im Schreiben um Hilfe für 534 Familien mit insgesamt 636 Kindern. Die Eltern sind behindert oder krank und können sich und ihre Kinder in dieser schwierigen Zeit nicht versorgen.

Wir helfen wieder mit Lebensmittelpaketen, Mund-Nasen-Schutzmasken und Hygienemitteln.

19.05.2020: Fortsetzung der Hilfe bei der COVID-19-Pandemie in Kiew

Anschließend zur ersten Aktion im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie haben wir noch einmal eine weitere Hilfsaktion gestartet. Im April hatten wir die Mittel für 3.000 Lebensmittelpakete überwiesen, mit denen ausschließlich Lebensmittel für alte, alleinstehende Menschen gekauft und inzwischen verteilt wurden.
Nachdem sich die Situation auch bei den Familien weiter dramatisch zugespitzt hat, haben wir eine zweite Aktion gestartet und noch einmal 10.000 € überwiesen. Dafür konnten vom Samariter-Bund noch einmal Lebensmittel für 1.000 Pakete gekauft werden. Diesmal aber für Familien, deren Ernährer wegen der Corona-Krise die Arbeit verloren haben, keine Sozialhilfe bekommen und daher mittellos sind. Von den 1.000 Paketen werden diesmal 350 Pakete auch an Familien verteilt, deren Kinder in psychiatrischen Internaten untergebracht waren. Diese Einrichtungen wurden wegen Corona geschlossen, die Kinder wurden in die Familien zurückgebracht. Auch diese Familien sind ohne staatliche Unterstützung und in einer verzweifelten Lage. Leider sind in diesen Wochen die Lebensmittelpreise so stark gestiegen, dass im Vergleich zur ersten Aktion nur halb so viele Pakete mit gleichem Inhalt gekauft werden konnten.
Das Personal des Samariter-Bund ist unermüdlich mit dem Abpacken beschäftigt und es ist eine große Leistung dieses kleinen Teams (Fotos: das Team bei der Arbeit), das somit viel Dankbarkeit und großen Respekt verdient.

01.04.2020: Hilfe bei COVID-19-Pandemie in Kiew

- die Aktion läuft -

Es ist schön helfen zu können, aber es bedarf vieler Hände!

Vom Sozialdepartement der Stadt Kiew erreichte den Samariter Bund Kiew und somit auch uns ein Bittgesuch um Hilfe bei der Versorgung von 3.000 alten und alleinstehenden Menschen. Für diese bedeutet schnelle Hilfe buchstäblich "Überlebenshilfe". Darauf haben wir reagiert und schnell und unbürokratisch rund 19.000 € überwiesen. Damit sind bei der METRO Kiew bereits 3.000 Lebensmittelpakete gekauft worden. Diese sind mit Grundnahrungsmitteln für jeweils 5 € pro Person/Monat angesetzt.
Jedes Paket enthält:

1 kgZucker1 PckTee
1 kgNudeln200 gFischkonserven
1 kgReis500 gFleischkonserven
1 kgBuchweizen400 gKondensmilch
1 lÖl200 gButterkekse
1 lSaft500 gWaschpulver

Das Personal für die Verteilung besteht aus drei Krankenschwestern, die auch schon im Palliativprojekt tätig sind, und drei Fahrern mit 3 Autos. Zu Buche schlägt damit aber auch der Benzinverbrauch und die zusätzlich erforderliche Hygienekleidung. Ursprünglich war geplant, auch für Medikamente pro Paket 2 € anzusetzen, weil dies aber nicht machbar ist, wird aus dem Gesamtbetrag auch Hygienematerial zum Schutz des Personals (Schutzmasken, Einweghandschuhe) finanziert. Dieses war zum Glück noch erhältlich und ist schon im Einsatz. Das Departement für Sozialpolitik der Stadtverwaltung Kiew hat uns bereits ein Dankschreiben übermittelt. Hier finden Sie einige Fotos zu der Aktion.

Wie aus dem Facebook-Eintrag (Kopie) des Bürgermeisters Klitschko hervorgeht, waren wir mit unserem Partner, dem SB Kiew die ersten, die umfangreiche Hilfe auf den Weg gebracht haben. Er bedankt sich dafür ausdrücklich beim Samariter-Bund Kiew und Brücke nach Kiew e.V..

März 2020: Bittgesuch der Stadt Kiew wegen COVID-19-Pandemie

Das Sozialdepartement der Stadt Kiew richtete ein Bittgesuch an den Samariter-Bund Kiew und somit auch an Brücke nach Kiew e.V. um Hilfe bei der Versorgung von alten und alleinstehenden Menschen, für die wegen der aktuellen Corona-Krise und den damit zusammenhängenden Mehrausgaben die Mittel nicht mehr ausreichen. Es handelt sich dabei um 3000 registrierte Personen im Kiewer Zuständigkeitsbereich.
Für diese Menschen bedeutet schnelle Hilfe buchstäblich "Überlebenshilfe". Wir haben die Hilfe zugesagt und somit eine unbürokratische Sonderaktion durch unseren Partner, den Samariter-Bund Kiew ermöglicht, um diese durch die Quarantänebestimmungen isolierten Menschen mit den nötigsten Lebensmitteln und Medikamenten versorgen zu können.

So wurden umgehend 15.000 € angewiesen, mit denen bei der Metro bereits Lebensmittel für 3000 Pakete gekauft worden sind. Diese Lebensmittelpakete beinhalten für 4 € Grundnahrungsmittel und für 2 € Medikamente pro Person und Monat. Nachdem auch in Kiew die Lebensmittelregale fast leergekauft sind, musste bei der Ausstattung der Lebensmittelpakete improvisiert werden, obwohl die Ware vorzeitig bestellt wurde.

Wegen des großen Stadtgebiets (mehr als 5 Millionen Einwohner) und der unzureichenden Erschließung der Wohngebäude (Hochhäuser mit defekten Aufzügen) benötigt der Samariter-Bund zusätzliches Personal zum Ausliefern. Derzeit sind drei Fahrzeuge mit je einem Fahrer und einer Krankenschwester, die aus dem eigenen Personalpool gewonnen werden konnten, im Einsatz. Durch diese Aufgabe fallen deutliche höhere Betriebskosten (Schutzkleidung, Hygienematerial und Betriebsmittel) und vor allem Überstunden für das bereits unterbezahlte Personal an. Diese Aktion wird von der Stadt öffentlich gemacht, um auch andere Organisation zur Hilfe anzuregen.

Im neuen Newsletter 13/2020 finden Sie bereits ein Dankschreiben der Stadt Kiew.

Okt. 2019: Zwei Aufenthaltsräume für die Nephrologie

Zum zweiten Mal hat Sternstunden e. V. die Renovierung und Einrichtung von zwei Aufenthaltsräumen für die Kinder im Kinderkrankenhaus Nr.1 finanziert.

Diesmal für die nephrologische Station, auf der für die Kinder bisher auch keine Möglichkeit bestand, außerhalb ihrer Betten oder den Zimmern mit oftmals mehreren kranken Kindern sich aufzuhalten und zu spielen.
Die ersten Speilsachen für die Aufenthaltsräme der Klinik werden ausgepackt
Spielsachen für das
Krankenhaus werden ausgepackt
Für die Eltern ist es eine große Erleichterung und Freude, sich mit ihren Kindern in den wunderschön eingerichteten Räumen aufzuhalten, zu spielen, aber auch die Nähe zu ihnen zu genießen. Der Klinikleiter Dr. Koschara hat sich bei Sternstunden sehr herzliche bedankt und besucht die Kinder immer wieder beim Spielen (Video und Fotos) in der behandlungsfreien Zeit.

Der Zustand des Hygieneraums dieser Station ließ eine Nutzung nicht mehr zu, so dass auch hier mit Hilfe von Sternstunden e.V. der Raum entsprechend der Anforderungen komplett saniert werden konnte. Nun ist diese unverzichtbare Einrichtung für die Abteilung wieder vollnutzbar.

Deckendurchbrüche nach Installationsarbeiten nicht mehr verschlossen
von der Klinik nicht finanziert werden
Neue Duschtasse
ordentliche Fliesen lassen sich
leicht reinigen

September 2019: Drei Wochen im Erholungsheim "Perle von Donbass"

Wie bereits berichtet, konnten im August 40 Kinder und Jugendliche aus mehreren Krisengebieten dank der Finanzierung von "Brücke nach Kiew e.V." in das Erholungsheim in Swatogorsk reisen. Der Aufenhalt war nicht nur für die Kinder eine Zeit zum Regenerieren, sondern auch für deren Angehörige im Krisengebiet eine Besonderheit. Mit Veranstaltungen und Gemeinschaftsspielen wurde vom tristen Alltag abgelenkt.

Malwettbewerb bei den größeren Kindern
Ein gemeinsames Bild verbindet
Auch ein schöner Aufenthalt geht einmal zu Ende und wie so üblich, gibt es zur Erinnerung ein Gemeinschaftsfoto. Wie wichtig und notwendig dieser Aufenthalt für die Kinder war, bringen auch die Dankbriefe der Veranstalter und der Verwaltungsbehörden zum Ausdruck.
Gruppenfoto zum Abschluss
Es war eine schöne Gemeinschaft

02.08.2019: Erholungsaufenthalt für Kinder aus dem Krisengebiet

Brücke nach Kiew finanziert 40 Kindern aus den Bezirken Donezk und Luhansk einen dreiwöchigen Aufenthalt in der Erholungs- und Reha-Einrichtung "Perle von Donbass" in Swatogorsk, einem schönen und ruhigen Ort.

Die Kinder steigen in den Bus ein
Endlich geht es los
Die ersten Fotos von der Anreise sind eingetroffen und zeigen die Kinder, noch etwas schüchtern aber voller Vorfreude. Alle Kinder sind aus ärmsten Verhältnissen und leiden unter den Kriegshandlungen und den daraus resultierenden Katastrophen in den Familien. Wir freuen uns, diesen Kindern für kurze Zeit Freude und Erholung zu schenken und ihnen auch die Möglichkeit zu geben, mit anderen Kindern, die ähnliche Schicksale erleben, Kontakte zu knüpfen und mit Hilfe von geschultem Personal in der Reha-Einrichtung die Traumata zu behandeln.
Abreise und Ankunft sind mit Fotos dokumentiert worden, und wir werden noch weitere Fotos bekommen und über den Aufenthalt berichten.

19.12.2018: Weihnachtsbescherung im Kinderkrankenhaus

 Zwei Mütter mit ihren Mädchen
Weitere Bilder
Auch dieses Jahr haben wir den Kindern im Kinderkrankenhaus Nr. 1, und in der Sozialstation des Samariter-Bundes kleine Weihnachtspäckchen verteilt. Nur eine Kleinigkeit, aber mit großer Wirkung. Die leuchtenden Augen und die Freude der Kinder sind der schönste Dank dafür. Wie jedes Jahr ist die Aktion eine gelungene Abwechslung zu ihrem oft traurigen Klinikaufenthalt.
Auch die Eltern freuten sich, weil es auch für sie schön ist, ihre Kinder lächeln zu sehen.