Der Samariter-Bund Kiew

Der Samariter-Bund Kiew wurde am 29.04.1993 vom Münchner "Arbeiter-Samariter-Bund" im Rahmen der Städtepartnerschaft München - Kiew als erster unabhängiger Wohlfahrtsverband der Ukraine gegründet und beim Aufbau unterstützt.

Bei einem Treffen im September 1994 mit der Geschäftsführerin des Samariter-Bundes Kiew, Swetlana Lewkowska wurde die erste Patenschaft für eine alleinerziehende Mutter mit sechs Kindern mit der heutigen Vorsitzenden des einige Jahre später gegründeten Vereins "Brücke nach Kiew e.V." vereinbart.
Um einen reibungslosen Ablauf der Spendenverwaltung und vor allem Korrektheit bei der Spendenverteilung zu gewährleisten, stehen mit den Mitarbeitern des Samariter-Bundes Kiew vor Ort ein engagiertes und zuverlässiges Team zur Verfügung.
Seit 21. Mai 2008 sind der Samariter-Bund Kreisverband Kiew (SB Kiew) und "Brücke nach Kiew e.V." offiziell Partner. Der Partnerschaftsvertrag wurde anlässlich des 15-jährigen Bestehens des SB Kiew unterzeichnet. Aus der Ferne ist die Leistungsfähigkeit und das Wirken einer derartigen Organisation immer schwer zu beurteilen, aber die Chronik des SB Kiew von der Entstehung bis 2003 und die Jahresberichte 2010 und 2012 vermitteln einen interessanten Einblick. Über diesen Link "Samariterbund Kiew" kommen Sie direkt auf die Website unseres Partners.

Vorstandsgremium des Kreisverbandes Kiew

Der Vorstand des Samariter-Bundes Kiew besteht aus 4 Vorstandmitgliedern, einer Pressereferentin und der Geschäftsführerin.

15. Juni 2018: 25 Jahre Samariter-Bund Kiew

Die Leitung des Samariter-Bundes Kiew hat die Vorstandschaft unseres Vereins und einzelne langjährige Mitglieder zu der Festveranstaltung anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens eingeladen.

Gründerin des Samariter-Bundes Kiew: Swetlana Lewkowska
Swetlana, die erste
Kiewer Samariterin
Der Festakt fand im Rathaus-
saal der Stadt Kiew im Beisein vieler internationaler Gäste und lokaler Politiker statt. Ein Streichquartett umrahmte die Veranstaltung musikalisch. Nach Jahren enger Zusammenarbeit war die Freude über das Wiedersehen mit den Kiewer Samaritern groß. Der Vorstand Herr A. Werschigora gedachte in seiner Rede der verstorbenen Frau Swetlana Lewkowska als "Erste Samariterin der Stadt Kiew".
Janaina überreicht Elisabeth die Dankurkunde und die Gedenkmünze zum 25-jährigen Bestehen
Als besondere Über-
raschung überreichte der Vertreter des Bürgemeisters, Herr Povorosnik ua. der Vorsitzenden von "Brücke nach Kiew e.V." den Verdienstorden der Stadt Kiew und den anderen Gästen aus München jeweils eine Dankurkunde als Anerkennung für ihre Hilfe für die Kiewer Bevölkerung.
Auch die Geschäftsführerin des Samariter-Bundes, Frau Janina Lewkowska bedankte sich bei allen Gästen mit einer besonderen Urkunde für ihre Treue und tatkräftige Unterstützung.

29.03.2018: 25 Jahre Samariter-Bund Kiew - Wir gratulieren!

Kinder mit Betreuern und Janina (rechts) in der Sozialstation

Am 29. April 1993 hat das Justizministerium der Ukraine den Samariter-Bund der Ukraine Kreisverband Kiew mit einer Registrierungsurkunde als "Gemeinnützige Bürgervereinigung" anerkannt. Vorausgegangen waren Verhandlungen und Vorbereitungen mit Unterstützung des Arbeiter-Samariter-Bundes München.
Der Samariter-Bund Kiew war die erste nichtstaatliche Organisation in der Ukraine und hilft seitdem in großem Umfang und dauerhaft Familien, alten Menschen und vor allem Kindern und alleinerziehenden Müttern. Durch seine vielfältigen Initiativen sind Einrichtungen geschaffen worden, die zeigen, dass ehrenamtliches Engagement in der Gesellschaft unerlässlich und richtungsweisend sein kann.
"Brücke nach Kiew e.V." gratuliert seinem jahrelangen und zuverlässigen Partner zu seinem Gründungstag von Herzen und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg und die notwendige Anerkennung seiner Arbeit.

Der Vorstand

06.09.2017: Besuch bei Familien in unserem neuen Projekt "Mobile palliative Pflege"

Seit März werden mit Förderung von Sternstunden e.V. und der Itzel-Stiftung schwerstbehinderte Kinder und Kinder im Palliativstadium in ihren Familien von medizinisch geschulten Pflegekräften des Samariterbundes, in der Regel zweimal wöchentlich, gepflegt und betreut. Damit werden die Mütter entlastet und auch in der Pflege beraten und geschult. Die Vorsitzende hat einige dieser Kinder besucht und erschütternde Eindrücke gewonnen, aber auch die große Leistung des Pflegepersonals und vor allem die Hoffnung der Mütter auf Besserung bewundert.

Juli 2017: Pflegedienst für palliative Kinder

Unser Partner hat uns einen sehr informativen Film über seine Arbeit in der Sozialstation (Notunterkunft) und in der mobilen Palliativpflege (zum Film) zur Verfügung gestellt. Er zeigt, dass sich alle mit ihrer Tätigkeit voll identifizieren und vor allem darauf achten, dass Geräte und Unterkunft bestens erhalten bleiben. Diese Sozialstation ist immmer noch einmalig und das Prestigeobjekt in der Ukraine.

1. November 2016: Ambulanter mobiler Pflegedienst für palliative Kinder

Seit dem 1. November 2016 setzt der Samariterbund der Ukraine - Kreisverband Kiew ein innovatives Projekt "Ambulanter Dienst des SSU Kiew zur Palliative Care" um. Zu den Zielgruppen des Projekts gehören:
a) Schwerkranke bettlägerige Kinder (im Alter von 3 bis 18 Jahren), die palliative Versorgung zu Hause benötigen;
b) Eltern und Angehörige von Kindern - palliativen Patienten.

Geholfen wird in den Bereichen mit Pflege und Haushaltshilfe. Der Besuchsplan wird für jeden Tag festgelegt und richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen von den zu Betreuenden. Mit jedem Patienten wird ein Vertrag zur medizinisch-sozialen Versorgung abgeschlossen. Die Dienstleistungen werden ohne Entgelt auf gemeinnütziger Basis im Einklang mit der Satzung des Ukrainischen Samariterbundes geleistet. Nach dem Stand vom Dezember 2016 werden ständig 12 schwerkranke Kinder aus einkommensschwachen Familien versorgt.

08. Oktober 2016: Wir trauern um die Geschäftsführerin
unseres Partnerverbandes in Kiew: Frau Swetlana Lewkowska

Frau Lewkoska bei ihrer Grußrede in München anläßlich des 20-jährigen Bestehens der Initiative

Ein großes Herz hat aufgehört zu schlagen! Wir trauern um Swetlana Lewkowska, Geschätsführerin des Samariter-Bund Kiew, die in der Nacht vom 07. auf 08. Oktober verstorben ist. Sie hat viele Jahre gegen ihre Krankheit gekämpft und hat den Kampf verloren. 1994 habe ich mit ihr unser Hilfsprojekt "Münchner Familien helfen Kiewer Familien" gegründet und mit ihr seither ununterbrochen für die notleidenden Menschen in der Ukraine gekämpft. Sie war der Garant für klugen, umsichtigen und gewissenhaften Einsatz der Spenden, ihr ist es zu verdanken, dass das Vertrauen unserer Spender in all den Jahren Bestand hatte und noch hat.
Waren die Schmerzen allzu stark, hat sie stets gesagt: " Ich habe keine Zeit für Schmerzen, die Menschen brauchen mich." Sie wird eine große Lücke hinterlassen und wir werden sie schmerzlich vermissen. Unser Andenken wird ihr sicher sein.
Sie hat die mit unserer Initiative zusammenhängenden Aufgaben schon vor Jahren an ihre Tochter Jana delegiert, die als unsere Projektleiterin auch zukünftig unsere Hilfsprojekte in bewährter Weise fortführen wird.

Elisabeth Hölzl
1. Vorsitzende