Aktuelles zu verschiedenen Themen


1. Sept.2021: Schulmaterial für Kinder mit Down-Syndrom

Ein Hilfeersuchen des Kiewer Organisation "WeCan" um Schulmaterial an die Deutsche Botschaft in Kiew landete letzendlich bei uns.
Die öffentliche Organisation "WeCan" kümmert sich um Kinder mit Down-Syndrom, die wegen ihrer Behinderung kaum Unterstützung und Förderung von öffentlicher Seite bekommen. Das beginnende neue Schuljahr wurde zum zusätzlichen Problem, weil Schulsachen teuer und für die Organisation nicht finanzierbar waren.

Schultasche, Schreib- und Zeichenstifte  sowie Hefte
Ausstattung für die Schule
Die Geschäftsführung des Samariter-Bundes Kiew überprüfte die Angaben und die Struktur dieser Organisation und hat diese Aktion befürwortet. Im Rahmen unserer Kategorie "Sonderaktionen" finanzierten wir daraufhin fünf Schulsets, die wie die Bilder zeigen, große Freude auslösten.

Ein Mädchen und ein Junge in der Schule
Gut ausgestattet,
jetzt kann die Schule beginnen

24. Aug. 2021: 30 Jahre Unabhängigkeit der Ukraine

Zu diesem Unabhängigkeitstag hat die Hanns-Seidel-Stiftung und das Ukrainische Genaralkonsulat auf Grund der engen Zusammenarbeit zwischen Bayern und der Ukraine zu einer virtuellen Podiumsdiskussion ausgewählte Personen eingeladen, die eine langjährige Zusammenarbeit mit ukrainischen Partnern berichten können. Eingeladen war auch die Vorsitzende unseres Vereins, die seit 1994 in der Kiew-Hilfe tätig ist.
Bei der Veranstaltung hatte sie die Gelegenheit, Auszüge aus den umfangreichen Hilfsaktionen darzustellen, die in Zusammenarbeit mit dem Samariter-Bund Kiew entwickelt wurden.

Sie wies auch darauf hin, dass vor allem die großen und finanziell aufwändigen Projekte nur mit Unterstützung von "Sternstunden e.V." und der "Itzel-Stiftung" realisiert werden konnten. Auf Wunsch des Moderators hat die Vorsitzende besondere "Leuchtturmprojekte" genannt, wie z.B. die "Sozialstation - das besondere Kind" und die "Mobile Palliativpflege für Kinder", die bei der Stadt Kiew große Anerkennung finden. Allerdings wird für die Weiterführung eine reale Unterstützung von Seiten der städt. Behörden vermisst.
Wünschenswert wäre insbesonders eine aktive Unterstützung sozialer Einrichtungen und eine Förderung des Ehrenamtes als Basis der demokratischen Entwicklung.

Sie berichtet aber auch, dass sich in den ihr bekannten Bereichen sowohl auf deutscher Seite wie auch in der Ukraine das gegenseitige Bild und Verständnis positiv gewandelt hat, und verdeutlicht dies durch einige persönliche Erlebnisse.

13.07.2021: Grußwort des SB Kiew zu unserer Mitgliederversammlung

Verzögert durch die COVID-Pandemie konnte die diesjährige Mitgliederversammlung erst am 13. Juli stattfinden. Das vergangene Jahr und insbesondere die ersten sechs Monate waren für den SB Kiew eine schwierige und arbeitsreiche Zeit, die dem Personal alles abforderte. Durch finanzielle Unterstützung, die den normalen Rahmen deutlich übertroffen hat, konnte vielen in Not geratenen Menschen geholfen und vor allem auch die Durchführung der Betreuung und Versorgung mit Lebensmitteln sichergestellt werden. Der Brief (Grußwort vom Partner in Kiew) erinnert an alle Projekte, die seit Bestehen unseres Vereins mitbegleitet und mitgetragen wurden und geben daher auch einen Einblick in die tollen Leistungen, die die Mitabeiter des Samariter-Bundes erbracht haben und vor allem in diesen schwierigen Zeiten immer noch erbringen (Film: Sozialstation und Palliativarbeit).

Mai 2021: Dank aus Lubny

Die Leitung des Waisenhauses "Hoffnung" in Lubny und die Kinder haben der Vorsitzenden eine große Überraschung bereitet. Im Büro wurde ein Paket mit vorerst unbekanntem Absender zugestellt. Nach dem Öffnen war das Staunen groß. Es enthielt viele schöne, von den Kindern selbst gebastelte Geschenke. Besonders schön sind die aus Papier gefertigten Blumensträuße. Die ganz persönlich bemalten Kaffeetassen und die bunten Dankschreiben finden einen Ehrenplatz in unserem Büro. Auch für Herrn Schmitt-Thiel und für die Itzel-Stiftung, die einen sehr großen Beitrag zur Unterstützung des Waisenhauses geleistet haben, waren die gleichen Geschenke dabei.

Bemalte Tasse - Rückseite ”Name des Empfängers„
Rückseite

Die Geschenke zeigen, dass es im Heim sehr talentierte Kinder gibt und vor allem auch, dass die Kinder in alle Richtungen gefördert werden: ein Engagement, das die Vielseitigkeit und Phantasie bei der Betreuung der Kinder durch die Heimleitung zeigt!

April 2021: Projekt "Waisenhaus Vorzel" beendet

Nach mehr als acht Jahren haben wir das Projekt "Waisenhaus Vorzel" beendet. Seit Oktober 2013 konnten wir dank Unterstützung und Förderung von Sternstunden e.V. für die Kinder monatlich für 1000 € Milchprodukte finanzieren. Es war eine wichtige und großartige Hilfe, die täglich zusätzlichen Milchprodukte über diesen langen Zeitraum waren für die Gesundheit der Kinder wichtig und zeigten gute Erfolge bei der Entwicklung.
Nun ist die Förderung von Sternstunden ausgelaufen, das Projekt wird abgeschlossen.
Wir danken Sternstunden e.V., auch im Namen der Leiterin des Waisenhauses, Tatjana Lymar, von Herzen für diese jahrelange und großartige Hilfe.

Die Berichte zum Waisenhaus Vorzel finden Sie nun unter der Rubrik ARCHIV-Beendete Projekte


April 2021: Herausragendes Engagement zum Weltgesundheitstag"

Die Leitung des Waisenhauses Lubny, das Ehepaar Lydia und Watschelav Belov führt das Heim seit seiner Gründung 2007. Unserem Verein insofern gut bekannt, weil wir seit der Gründung das Heim und die Kinder auf vielfältige Weise unterstützen.
In der Zwischenzeit hat sich die Einrichtung zu einem sehr aktiven sozialen Mittelpunkt im Bezirk Poltawa entwickelt. Das Ehepaar hat viele gute Ideen, um die Kinder an ein selbständiges Leben heranzuführen und besucht mit ihnen immer wieder berufsbildende und öffentliche Einrichtungen. Neuerdings ist die Studentin Anastasia Rudyk im Rahmen ihres Studiums auf das Heim aufmerksam geworden und hat es für ein Praktikum zum Weltgesundheitstag ausgewählt. Die Leitung des Heimes war von ihrer Arbeit sehr angetan, wie der nachfolgende Bericht zeigt:

Eine interessante und informative Veranstaltung zum Weltgesundheitstag vorbereitet und durchgeführt für die Schüler des Lubensky Kinder-Sozial-und Rehabilitationszentrums "Hoffnung" von der Studentin der Nationaluniversität "Ostrog Academy". Sie untersucht, welche Faktoren die Gesundheit der Menschen beeinflussen. Können diese Faktoren kontrolliert werden? Was soll man essen und wie verhält man sich, um das Risiko zu erkranken, zu verringern? Durch die Kombination von Elementen aus Gesprächen, Diskussionen und kreativen Aufgaben, sowohl mit Multimedia als auch mit den üblichwn Utensilien wie Kleber, Scheren, Stiften konnte Anastasia ihr Publikum interessieren. Sie ist eine angehende Politikwissenschaftlerin und fürsorgliche Person, sie interessiert sich für die Aktivitäten gemeinnütziger und sozialer Organisationen und sucht nach dem Nutzen für Gesellschaft. Die Leitung des Waisenhauses bedankt sich bei Nastya und wünscht ihr viel Erfolg beim Studium und, dass sie ihre Träume verwirklichen kann.

Als Ergänzung empfiehlt es sich, auch den interessanten Bericht von Frau Rudyk zu lesen. Sie finden ihn hier als PDF-Anlage (Online-Übersetzung).

24.03.2021: Newsletter 14

Die COVID-19-Pandemie hat auch die Arbeit im Verein geprägt. Wenn auch die Projekte weitergeführt werden konnten, so haben sich doch einige neue Schwerpunkte in Kiew ergeben, die das Aufgabenfeld erweitert haben.
Auf Grund der Abstandsbeschränkungen konnte heuer noch keine Mitgliederversammlung abgehalten werden. Sollten es zukünftige Entwicklungen noch zulassen, wird rechtzeitig dazu eingeladen.

Den Newsletter 14 (2021) finden Sie in DOWNLOADS-Informationen, Sie können ihn aber auch hier öffnen.

15.03.2021: Hilfsmittel für Corona-Erkrankte

Nachdem Kinder und auch Pflegepersonal der Sozialstation an Corona erkrankt sind, und Hilfe in Kliniken wegen Überbelegung nicht möglich war, konnten aus Fördermitteln von Sternstunden e.V. für das Sozialzentrum zwei Sauerstoffkonzentratoren beschafft werden. Für die Betroffenen waren diese mobilen Geräte eine wichtige Soforthilfe und eine spürbare Erleichterung.
Die Behandlung brachte auch den gewünschten Erfolg. Inwieweit diese Kinder und das Personal als ausgeheilt bezeichnet werden können, ist auf Grund der fehlenden medizinischen Behandlung nicht zu beurteilen. Entscheidend war, dass trotz der bereits vorliegenden Atemnot die Kinder und auch das Personal wieder dem gewohnten Alltag nachgehen können.

Ansicht des Gerätes von der Seite

24.12.2020: Weihnachtsbescherung einmal anders

Eine schöne und fantasievolle Idee, auch in Corona-Zeiten Kinder im Krankenhaus Nr.1 zu erfreuen.
Wie jedes Jahr haben wir auch dieses Jahr die stationär aufgenommenen Kinder mit einem kleinen Geschenk erfreut. Den diesjährigen Umständen gerecht, sieht "Väterchen Frost" diesmal anders aus und manches Kind schaut noch etwas skeptisch und traut dem Frieden nicht so ganz. Trotzdem haben sich alle darüber gefreut, es war eine schöne Unterbrechung im Krankenhausalltag und das "Häuschen" wird ganz sicher nicht lange gefüllt bleiben.
Zu den Fotoserien "Weihnachtsbescherung einmal anders" und Bescherung der bettlägrigen Kinder

Dezember 2020: IN EIGENER SACHE

Zum Jahresende

Ein ganz besonderes Jahr geht zu Ende. Ein Jahr, das für viele Menschen Sorgen und auch Leid brachte. Aber es ist auch ein Jahr, in dem viel Gutes entstanden ist. Dabei denke ich an die großartige Spendenbereitschaft unserer Paten, Mitgliedern und treuen Freunde, die uns auch im Lauf dieses Jahres trotz der oft unsicheren finanziellen Situation in unserem Land wieder unterstützt haben.

Ich denke an die Familien und die vielen Kinder, denen es das ganze Jahr über, aber besonders seit der Pandemie oft am Nötigsten fehlt und denen durch Ihre Spenden geholfen werden konnte. Ich denke an die alten Menschen, die wegen der Quarantäne die Wohnungen nicht verlassen konnten und ohne jegliche Versorgung waren. Der Samariter-Bund Kiew konnte mit unseren Spenden bisher 5.000 Nothilfe-Lebensmittelpakete an alte Menschen und kinderreiche Familien verteilen. Zudem konnten wir aus Spenden Hygiene- und Desinfektionsmittel finanzieren. Einen großen Beitrag dazu hat "Sternstunden e.V." geleistet, wofür wir an dieser Stelle von Herzen danken. Wir haben aber auch alle übrigen Projekte weiterführen können, Dank an alle Paten für ihre Treue und ihr Engagement. Dank der Itzel-Stiftung können wir das Projekt "Ambulante palliative Pflege für Kinder" für ein weiteres Jahr finanzieren, ein Projekt, das mir besonders am Herzen liegt und einzigartig ist. Vielen Dank!

Ein großes Projekt ist die Erweiterung der "Sozialstation für behinderte Kinder", die Station braucht dringend Platz. Auch das konnten wir mit Hilfe von Sternstunden e.V. und der Itzel-Stiftung auf den Weg bringen.
All das konnten und können wir nur dank der umsichtigen, klugen und immer an der Realität orientierten Arbeit des Samariter-Bundes Kiew und deren Geschäftsführung leisten. An dieser Stelle mein herzlicher Dank an das gesamte Team, das sich dieser schwierigen Aufgabe stellt.

Liebe Paten, Mitglieder und Spender, ich wünsche Ihnen, auch im Namen unserer Vorstandschaft, ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes und vor allem gesundes Jahr 2021. Wünschen wir uns allen, das es wieder ruhigere und entspanntere Zeiten werden und wir uns und unsere Familien wieder ohne Angst treffen und die so wichtigen persönlichen Kontakte pflegen können.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!


Elisabeth Hölzl
1. Vorsitzende

13. Dez. 2020: Sternstunden-Kalender 2020

Nach der großen Sternstundengala kann man sich über einzelne Projekte im Sternstunden-Adventskalender informieren. So auch über unsere Projekte, die von Sternstunden e.V. tatkräftig gefördert wurden und immer noch werden. Im

Sternstunden-Kalender Türchen 12

findet man den Filmbeitrag und eine kurze Beschreibung mit beeindruckenden Fotos.

07.12.2020: IN EIGENER SACHE

11. Dez. 2020: Sternstundentag

Emblem von Sternstunden anläßlich 25-jährigem Bestehen Wie allen bekannt ist, werden unsere Projekte mit Kindern von Sternstunden e.V. tatkräftig gefördert.

 Kabarettistin Christine Eixenberger
(Foto Gregor Wiebe)

Die Sternstundengala 2020 wird am 11. Dezember um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen (BR) ausgestrahlt.

Parallel dazu werden zu den einzelnen Projekten in den Nachtstunden Kurzfilme gezeigt. Der Beitrag über "Brücke nach Kiew e.V" wird am 12.12.2020 um 02:40 Uhr im BR gesendet. Die Projektpatenschaft hat die allseitsbekannte Kabarettistin Christine Eixenberger übernommen.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Sternstunden e.V. für die Aufmerksamkeit, die uns dadurch zuteil wird, und auch sehr gerne bei unserer Projektpatin.

04.12.2020: Öffentliches Dankschreiben des Kiewer Samariter-Bundes

Auf der Facebookseite des "Samariter-Bundes Kiew" bedankt sich unser Partnerverein für die Hilfe, die er durch "Brücke nach Kiew e.V." und "Sternstunden e.V." zur Linderung der durch die Corona-Pandemie verursachten Not erhalten hat. Weil der Text in ukrainisch geschrieben ist, haben wir um eine Übersetzung und um das begleitende Bildmaterial (wurde uns schon vorzeitig zur Verfügung gestellt) gebeten.

Übersetzung:

Emblem Brücke e.V. von Stadtwappen München und Kiew eingerahmt
Auf Initiative der ersten Vorsitzenden des Vereins "Brücke nach Kiew e.V.", Frau Elisabeth Hölzl, und gefördert durch Sternstunden e.V. (eine Benefizaktion des Bayrischen Rundfunks) haben die Kiewer Samariter 1000 Lebensmittelpakete beschafft und in Kooperation mit dem Sozialdepartement der Stadt Kiew und dem Amt für Genderangelegenheiten an einkommensschwache kinderreiche Familien, unvollständige Familien und Familien mit behinderten Kindern verteilt.
Aufgrund der prekären finanziellen Lage während der Pandemie erleiden viele Familien in Kiew, die ihr Einkommen wegen der Covid-19-Einschränkungen verloren haben, Mangel an die für den Lebensunterhalt notwendigsten Lebensmittel.

WIR DANKEN GANZ HERZLICH!

20.11.2020: Brücke nach Kiew hilft erneut!

- auch Sternstunden e.V. hilft -

Schon zum dritten Mal reagiert "Brücke nach Kiew" mit Unterstützung von "Sternstunden e.V." auf ein Hilfeersuchen der Stadt Kiew (Übersetzung des Originalschreibens) für Familien während der COVID-19-Pandemie. Diesmal kam die Bitte vom Departement für Sozialpolitik. Es handelt sich im Schreiben um Hilfe für 534 Familien mit insgesamt 636 Kindern. Die Eltern sind behindert oder krank und können sich und ihre Kinder in dieser schwierigen Zeit nicht versorgen.

Wir helfen wieder mit Lebensmittelpaketen, Mund-Nasen-Schutzmasken und Hygienemitteln.

08.10.2020: Aktuelle Situation auf der Station "Verlassene Kinder"

Die Station, die wir seit 2011 mit Kindernahrung und Windeln unterstützen, ist zwar noch immer voll belegt, allerdings nicht mehr ausschließlich mit ausgesetzten Kindern. Es werden jetzt vermehrt Kinder aus dem Waisenhaus Vorzel aufgenommen, die wegen dringender ärztlicher Behandlung ins Krankenhaus müssen und für die auf den Stationen aktuell kein Platz ist. Die Zusammenarbeit zwischen dem Krankenhaus und dem Waisenhaus ist eng und funktioniert sehr gut.
Allerdings gibt es auch immer wieder Babys, die auf den Geburtsstationen zurückgelassen werden, weil ihre Mütter sich nicht in der Lage sehen, sie zu ernähren und zu versorgen. Insbesondere sind es frühgeborene Babys, die auf der Neonatologie-Abteilung versorgt werden. Für die Mütter ist es oft mit großer Angst verbunden, diese Babys mit nachhause zu nehmen, sie haben Angst vor der Verantwortung und sind auch in Sorge, nicht die richtige Nahrung und Betreuung finanzieren zu können. Arzt- und Hebammenbesuche sind nicht bezahlbar, so lassen sie die Kinder, sicher oft schweren Herzens und in der sicheren Annahme, dass es ihnen dort besser geht, im Krankenhaus zurück.
Ich habe vom Leiter der Kinderklinik über den Samariter-Bund Kiew ein Bittgesuch erhalten, in dem er um Hilfe bei der Finanzierung von Pampers für Frühgeborene bittet. Diese sind, weil sie nicht unter die normalen Hygienemittel fallen, schwer zu bekommen und daher auch dementsprechend teuer. Als Akuthilfe werden 920 Windeln benötigt, die wir aus Patenschaften finanzieren können.

24.September 2020: Arbeit des Pflegedienstes bei Palliativkindern in Kiew

Die Arbeit des Pflegedienstes hat sich durch die Covid-19-Pandemie auch in Kiew erschwert. Die Restriktionen treffen vor allem die Allein-Erziehenden und Behinderten drastisch. Um die Umstände festzuhalten hat ein Kameramann ein Pflegeteam begleitet und die Arbeit bei der Pflege eines Jugendlichen dokumentiert. Der Junge Daniil hat die 11. Klasse noch besucht, hat aber bereits nach den Winterferien 2019 an Kopfschmerzen, Übelkeit und Ohnmachtsanfällen gelitten.
Er lebte von Geburt an bei seiner Großmutter, die ihn alleine großzog. Durch die Erkrankung und ihr eigenes hohe Alter ist sie nicht mehr in der Lage, den Pflegeaufwand zu leisten und wird durch unseren Partner gepflegt und auch mit Medikamenten versorgt.

Wie schwierig und aufwändig die Pflege dieses Jungen ist, dokumentiert dieser Film "Arbeit des Pflegedienstes bei Palliativkindern in Kiew". Dabei ist zu berücksichtigen, dass unser Partner derzeit an die 80 solcher Kinder betreut. Der Einsatz dieser Pfleger ist zwingend erforderlich, aber ebenso ist ihr unermüdliches Engagement bewundernswert.