Aktuelles zu verschiedenen Themen


22. Juni 2022: Dankschreiben, die berühren

Helfer des SB Kiew im Stadtbezirk Buchansky/Kiew im Einsatz
Dass die Hilfe von Brücke nach Kiew e.V. dringend benötigt und auch dankbar angenommen wird, bestätigen viele eingehende Dankbriefe. Sie geben einen Einblick in die Schicksale der Menschen.
Drei besonders beeindruckende Schreiben wollen wir aber den Besuchern unserer Website nicht vorenthalten, sie können als PDF eingesehen werden:

Dankschreiben der Gemeindeverwaltung Welykyj Beresnyj, wo wir auch schon Hilfe geleistet haben, und von zwei alleinerziehenden Müttern Frau Anna M. und Frau Stanislava K. in Kiew. Die Briefe zeigen, dass unser Partnerverband trotz widrigster Umstände hilft, wo er nur kann.

07. Juni 2022: Info zur derzeitigen Situation

Die Lage in der Ukraine beeinträchtigt viele Bereiche, so auch die Arbeit unseres Vereins bzw. die unseres Partners in Kiew. Zu Beginn des Krieges herrschte große Unsicherheit, ob und wie die Arbeit fortgeführt werden kann. Nun hat sich das Arbeitsumfeld etwas geordnet und zu den ursprünglichen Projekten, die sich in diesem Zusammenhang auch etwas verändert haben, ist die Versorgung von Binnenvertriebenen zu einem weiteren Schwerpunkt geworden.
Weil sich die Lage ständig verändert, ist es auch nicht möglich, immer über den aktuellen Stand zu berichten. Die Vorsitzende hat sich daher entschlossen, in einem Bericht, der unter DOWNLOADS-Informationen eingesehen bzw. heruntergeladen werden kann, über die Lage und die derzeitige Situation in Kiew zu informieren.

01. Juni 2022: Internationaler Kindertag

Dieses Jahr hatte der "Tag der Kinder" in der Ukraine eine besondere Bedeutung, weil viele Kinder und Jugendliche unter schweren traumatischen Erlebnissen leiden. So war es selbstverständlich, dass wir die Aktion, die der Samariter Bund Kiew plante, unabhängig von den vielen anderen Maßnahmen unterstützten.

Freiwillige Helfer haben im Kinderkrankenhaus Nr. 1 und in der Sozialstation kleine Geschenke verteilt. Unter den Kindern befanden sich auch viele Kinder von Binnenvertriebenen und aus dem Palliativprojekt. Einige konnten nur mit Begleitpersonen teilnehmen. Aber alle hatten Spaß an der Veranstaltung, insbesondere am Spielenachmittag vor der Sozialstation.

Bilder (Fotoserie) zeigen die Freude, die diese Abwechslung im Alltag gebracht hat.

2. Mai 2022: DANK an die ARGE Forstenried

Plakat mit Sponsoren
Die Arbeitsgemeinschaft der Forstenrieder Vereine (ARGE Forstenried) hat am 10. April ein Grillfest im Traditionsgasthaus "Alter Wirt" zu Gunsten der Bevölkerung der Ukraine organisiert.
Viele freiwillige Helfer haben bei den Vorbereitungen mitgeholfen. Für den großen Spendenerfolg trugen jedoch die Unternehmer und Geschäftsleute aus Forstenried bei, die die Lebensmittel und die Getränke sponserten sowie Material und Veranstaltungsörtlichkeiten kostenlos zur Verfügung stellten. Der Organisator war der Sprecher der ARGE, Herr Tschöpe.

Am 2. Mai konnte dann Herr Tschöpe der Vorsitzenden von "Brücke nach Kiew e.V." einen Scheck in Höhe von 5100 € übergeben, den der Verein für die Beschaffung von Lebensmittteln und Medikamenten für die notleidenden Menschen in Kiew, wo sich auch tausende Binnenflüchtlinge aufhalten, verwenden wird.

Die Vorsitzende von Brücke im Gespräch mit Herrn Tschöpe, dem Sprecher der ARGE Forstenried

22.04.2022: Weiterhin wird humanitäre Hilfe geleistet

Trotz der unglaublichen Schrecken des Krieges in der Ukraine können wir unsere Hilfe für die Menschen in Kiew weiterführen, auch wenn man das angesichts der Bilder und Berichte oft nicht glauben kann. Es gibt zum Glück noch Lebensmittel und Medikamente, auch wenn diese immer teurer werden. Und es gibt noch Brot und Kartoffeln, wie das Foto zeigt.
An dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle Spender, die uns unterstützen und diese Hilfe ermöglichen.

Man kann sich nicht vorstellen, wie das Samariter Team es aushält, täglich dieses Leid zu sehen und mitzuerleben. Unter schwierigsten Bedingungen teilen sie Lebensmittelpakete aus und sind doch immer noch bereit, die Menschen zu trösten.(siehe weitere Fotos)
Es ist herzerwärmend, die Freude der kranken Kinder über das Lebensmittelpaket zu sehen, aber auch traurig und bedrückend, die Trostlosigkeit und Not der alten Menschen zu erleben, deren Dankbarkeit man nur erahnen kann. Die Familienväter, die ihre Familien nicht ernähren können und dankbar für die einfachen Lebensmitteltaschen sind, was mögen sie fühlen?
Mein großer Dank und meine Bewunderung gilt unserer Partnerin vom Samariter Bund Kiew, Janina und ihren Helferinnen und Helfern, die sich trotz eigener Ängste unermüdlich für die Mitmenschen einsetzen. Unsere Unterstützung und Hilfe werden wir fortsetzen.

14. April 2022: Newsletter 15 (2022)

Newsletter 15 (2022)
Inhalt: Kurzbericht zu den besonderen Aktionen 2021 und herausragenden Ereignissen.

04. April 2022: Hilfe in Irpin nach der Befreiung

Irpin ist eine Kleinstadt etwa 25 km im Nordwesten von Kiew. Sie Stadt wurde wie in den Nachrichten berichtet, weitgehendst zerstört. Aber auch diese Menschen im Einzugsbereich von Kiew lässt unser Partnerverband nicht im Stich und versorgt sie mit Lebensmitteln.

Helfer des SB entlädt einen Lieferwagen Helfer übergibt einem alten Mann eine tüte mit Lebensmittel Helfer übergibt an der Wohnungstür ein Lebensmittelpaket Zwei Frauen erhalten Eier Eine alte Frau erhält ein Lebensmittelpaket und Eier

02. April 2022: Dankbare Empfänger in Kiew

Verschiedentlich sind wieder Paten und Betroffene aus dem Palliativ-Projekt in Kiew ausfindig gemacht und mit Lebensmittel sowie Medikamenten versorgt worden. Ihre Dankbarkeit über die wieder eingetroffene Hilfe kann man in ihren Gesichtern lesen.

Die nachstehenden Bilder sprechen für sich.

Mädchen aus dem Palliativ-Projekt Mädchen aus dem Palliativ-Projekt
Alle freuen sich,
dass sie in dieser schweren Zeit
nicht vergessen sind
Mädchen aus dem Palliativ-Projekt
Mutter mit behindertem Kind Alte alleinstehende Frau Alte Frau liegt auf einem improvisierten Bett im Bunker
Verwaister Junge im Bunker mit Lebensmittel versorgt
Ein verzweifelter Junge in einem
Bunker erhält Lebensmittel

26. März 2022: Unermüdlich arbeitet unser Partnerverband

Mädchen mit den angelieferten Lebensmitteln
Ein Mädchen aus dem
Palliativprojekt mit den
angelieferten Lebensmitteln
Die Geschäftsführerin organisiert aus dem mit Flüchtlingen überfüllten Welykyj Beresnyj sowohl für Kiew als auch für die Menschen in und um Welykyj Beresnyj die Versorgung mit Lebens- und Hilfsmitteln. Wie aus den Bildern ersichtlich, werden auch immer wieder einige Kinder des Palliativprojekts in Kiew ausfindig gemacht. Auch Personen, die nicht mehr mobil sind und sich längere Zeit in Bunkern aufhalten müssen, werden nicht nur mit Lebensmitteln beliefert, sondern auch mit Matratzen und Betten ausgestattet.

In Welykyj Beresnyj, wo aus Platzmangel Binnenflüchtlinge in sehr einfachen Unterkünften ein Dach über dem Kopf suchen, ist die Situation dramatisch. Die Versorgung ist schwierig und unzureichend, weil die kleinen Orte in den abgelegenen Regionen nie mit so einem Ansturm von Binnenflüchtlingen rechnen mussten und auch nicht darauf vorbereitet waren.
Ein alter Mann findet in einem Keller eine Unterkunft
Gemüse- und Getränkevorrat für die Binnenflüchtlinge

18. März 2022: Hilfe für Binnenflüchtlinge in Welykyj Beresnyj

Der Ort liegt in Transkarpatien, dort sind 10 Erwachsene und 12 Kinder im Kindergarten Nr.1 und in der Internatsschule 166 Personen, davon 66 Kinder untergebracht. Die Kinder sind jeweils im Alter von 1 bis 15 Jahren.
Wenn auch die Bevölkerung sehr hilfsbereit ist, so fehlt es doch an einigen wichtigen Versorgungsgütern, vor allem an Gemüse, Obst, Brot und Medikamenten, aber auch an Bettdecken und Kissen. Unsere Partnerin vom Samariter Bund Kiew, Frau Lewkowska, die sich derzeit ebenfalls dort aufhält, konnte für die Flüchtlinge die o.g. Dinge beschaffen. (Fotos Versorgung der Binnenflüchtlinge)

Unterdessen wird die ambulante Palliativpflege für Kinder und die Versorgung von Not leidenden Menschen in Kiew unter sehr erschwerten Bedingungen von einigen Mitarbeitern und Freiwilligen im noch möglichen Umfang weitergeführt. Bei den immer häufiger werdenden Luftangriffen wird diese Arbeit für die Betroffenen nicht nur immer wichtiger, sondern für die Helfer immer gefährlicher.

14. März 2022: Ihre Hilfe kommt an

Seit Ende Februar unterstützen wir den Samariter-Bund Kiew bei den Vorbereitungen auf Krisenzeiten. Zwischenzeitlich sind die schlimmsten Befürchtungen eingetreten und sehr, sehr viele Menschen leben nicht nur in Armut sondern auch in ständiger Todesangst.

Um die Not ein wenig zu lindern, leisten wir, mit Unterstützung vieler Spender und auch der Landeshauptstadt München "Solidarität Ukraine" finanzielle Hilfe. Derzeit ist es noch möglich, in beschränktem Umfang Lebensmittel, Medikamente und andere Hilfsgüter direkt in Kiew einzukaufen.
Ein Teil der Mitarbeiter und freiwillige Helfer des SB Kiew beschaffen die Sachen und verteilen sie soweit als möglich an die Bevölkerung in der Stadt bzw. versorgen die Menschen in den Schutzräumen.

Versorgung eines behindertenKindes
Eines der wenigen Kinder des
Palliativprojektes, das noch versorgt werden kann
Die Tochter der Patenfamilie übernimmt das Lebensmittelpaket
Vereinzelt werden noch Patenfamilien
ausfindiggemacht
Verpflegung für eine alleinerziehende Mutter
Milchprodukte sind
für Kinder wichtig
 
Auch Bürger in Not
werden vom SB Kiew versorgt

11. März 2022: Tagebuch Waisenhaus "Hoffnung" in Lubny

Wir haben das Tagebuch in Facebook gefunden und denken, dass so ein Ausschnitt über das derzeitige Geschehen, die Not und die Angst der Menschen erahnen lassen, die sich mit einem Kriegsgeschehen auseinandersetzen müssen. Es zeigt aber auch, dass der Zusammenhalt in der Bevölkerung großartig ist. Die in eckigen Klammern gesetzten Fragezeichen stehen für Namen, die nicht übersetzt wurden und die Genehmigung des Verfassers wurde eingeholt.

Tagebuch-Auszug:

Chronik des Kinderzentrums für soziale Rehabilitation "Hoffnung" in Lubny.
Zuerst dachten wir, dass wir unter Kriegsbedingungen still unseren Job machen sollten, ohne etwas zu posten oder zu veröffentlichen. Jetzt erkennen wir, woran wir falsch lagen. Wir werden darüber sprechen, was wir tun, denn die Gegenwart und Zukunft unserer Institution hängen davon ab! Seit 15 Jahren helfen wir Kindern, unterstützt durch wohltätige Spenden in friedlichen Zeiten. Nachdem die uns von der Gemeinde anvertrauten Schützlinge am 3./4. März evakuiert wurden, rettet das Kinderzentrum "Hope" an seiner Basis wieder Kinder, jetzt unter den harten Kriegsbedingungen.

6. März. Guten Abend. Das Kinderzentrum nahm eine Gruppe von Flüchtlingen aus der Stadt Kharkiw auf. Das sind 2 Kinderhäuser von Familientyp. 17 Kinder und 4 erwachsene Frauen.
Die Menschen erhalten Duschen, persönliche Hygieneprodukte, vollständige warme Mahlzeiten, Übernachtung auf Betten mit frischer Bettwäsche. Am nächsten Tag kann die Gruppe nicht wie geplant weiterreisen, sodass die Kinder die Möglichkeit erhielten, Spielsachen im Spielzimmer zu benutzen, Cartoons anzusehen. Auf Wunsch von Pflegeeltern bekamen die Kinder Kleidung, die sie aus den Reserven des Kinderzentrums erhielten.
Am 8. März mittags wurde von den Mitarbeitern des DC "Hoffnung" die Gruppe zum Bahnhof gefahren und in Richtung Lviv gesetzt. Unterwegs wurden die Kinder mit Sandwiches, Saft, Trinkwasser versorgt. Diese Gruppe ist vorerst in Sicherheit.

8. März, Abend. 4 Familien mit Kindern (insgesamt 15 Personen) aus Sumy kamen im eigenen Auto im Kinderzentrum "Hoffnung" an. Müde von der Straße, konnten Menschen, die vor den fallenden Bomben geflohen sind, sich waschen, sich umziehen, ein volles Abendessen einnehmen, die Nacht in Wärme und Komfort verbringen, ein normales Frühstück haben. Am Morgen, nachdem sie sich ausgeruht und sich die Kinder beruhigt hatten, setzte die Gruppe ihre Reise Richtung Lviv fort. Die Mitarbeiter des Kinderzentrums halfen beim Beladen von Autos und sorgten für Essen für die Fahrt.

9. März, 17:00 Uhr. Eine Familie mit einem Baby aus der Stadt Kharkiv hielt am Kinderzentrum "Hoffnung" an und wartete auf ein Auto, um sie von Lubny abzuholen und sie in die Cherkasy-Region zur Familie zu bringen.
9. März, spät in der Nacht. Der amtierende Direktor des Kinderzentrums [??? ??????] erhält eine Nachricht, dass eine Evakuierungskolonne von Sumy ins Zentrum kommt. Es ist notwendig, die Verfügbarkeit von Bussen, die Babys transportieren, und Mitarbeitern des Sumy Specialized Children's Home auf dem Gelände des Zentrums sicherzustellen. Mit 4 Personen wurde innerhalb kürzester Zeit für etwa 100 Personen der Empfang und die Übernachtung im Kinderzentrum vorbereitet. Dank der Freiwilligen von Lubny, die noch am 3. März Dutzende zusätzliche Matratzen nach DC brachten, verwandelten sich die Trainings- und Spielräume in einer Stunde in ein vollwertiges Flüchtlingslager.

10. März. 00:45 Uhr. 60 Kinder von 0 bis 3 Jahren und 23 Mitarbeiter von Sumy, spezialisiert auf das Waisenhaus, kamen im Kinderzentrum an. 18 weitere Personen unterschiedlichen Alters begleiteten sie.
Einige der Babys wurden mit Hilfe von Mitarbeitern des Children's Center in Vans verlegt, die aus Smila kamen und setzten ihre gefährliche Nachtreise fort.
Der andere Teil blieb im Kinderzentrum, um auf die Busse nach Lubny zu warten, um sie abzuholen.
Das Spielzimmer des Kinderzentrums wurde ein Babypartyzimmer. Wärmende Milchmischung wurde arrangiert, Hilfe bei der Fütterung von Babys, Windeln wechseln, Babys beruhigen.
10. März um 1:00 Uhr. Eine Gruppe von 8 Personen in Kharkiw kam in Bussen an, um Kinder in die Stadt Smila zu evakuieren.
Alles wurde bereitgestellt: Sandwiches, heißer Tee, warmes Essen.
10. März. Die dritte Nacht. Für die letzten Kinder aus dem Kinderhaus wurde die Evakuierung fortgesetzt.

Einige der Menschen, die mit der Flüchtlingsgruppe aus Sumy angekommen sind, sowie eine Familie aus Kharkiw blieben bis zum Morgen im Kinderzentrum.
Ein Vorfall wurde am Morgen entdeckt. Es stellte sich heraus, dass der Familie, der noch ein langer und gefährlicher Weg nach Ivano-Frankivsk bevorstand, eine Powerbank fehlte (ich möchte glauben, dass sie nicht GESTOHLEN, sondern versehentlich mitgenommen wurde). Das Kinderzentrum [???? ?????] überließ der Familie ohne zu zögern eine Powerbank und ein Ladegerät, um den Menschen auf den unsicheren Straße mehr Sicherheit zu geben.
10. März. Tag. Die Suche nach einer neuen externen Batterie für die Power Bank auf dem Markt und in Lubnys Geschäften für Flüchtlingen endete in nichts.
Das Kinderzentrum ist nach einer anstrengenden Nacht geräumt und bereit, neue Flüchtlingsgruppen mit Kindern zu beherbergen.

Die Nacht vom 10. auf 11. März verlief friedlich. Wir sind bei der Arbeit und weiter bereit zu helfen. Das Kinderzentrum ist ständig in Kontakt und in enger Zusammenarbeit mit dem Kindergottesdienstvorstand des Stadtrates von Lubny [????].
Wir arbeiten weiter daran, Kinder zu retten! Alles wird Ukraine sein.

10. März 2022: Hilfe kann nicht groß genug sein

Seit die Geschäftsführerin des Samariter Bundes Kiew verlassen musste und über mehrere Stationen nun in Uschgorod (an der slowakischen Grenze) und dem davon nördlich gelegenen Welykyj Beresnyj (Karpatien) gelandet ist, baut sie von dort wieder Strukturen für Hilfsmaßnahmen in Kiew, aber auch vor Ort auf.

Bei ihrem ersten Aufenthaltsort in Uschgorod hat sie begonnen, mittels einem neu eingerichteten Online-Konto Lebensmittel und Medikamente zu kaufen und in Kiew und Umgebung zu verteilen.
Jetzt ist es wieder möglich, mit der Kiewer Stammbank zu arbeiten und mit ihr die Spendenverwaltung abzuwickeln.
Mit einigen Samariter-Mitarbeitern und engagierten freiwilligen Helferinnen und Helfern, mit denen der Kontakt wieder möglich ist, lässt sie die von ihr in Kiew georderten Lebensmittel und Medikamente an die Bevölkerung verteilen, soweit es die Situation in Kiew zulässt.

Die dringend gebrauchten Hilfsgüter sind eingetroffen
Lebensmittel und Medikamente
für Kinder aus dem
Palliativprojekt

Leider konnten die Kontakte zu den Patenfamilien aus der Zeit vor dem Kriegsausbruch bis jetzt nicht wiederhergestellt werden, es wird aber alles darangesetzt, diese wieder zu finden und zu versorgen.

Als Frau Lewkowska erfahren hat, dass in dem Ort Welykyj Beresnyj eine evakuierte 56-köpfige Kindergruppe unterzubringen war, hat sie sich sofort um diese angenommen und aus unseren Spenden Lebensmittel, Decken und notwendige Utensilien beschafft.(siehe Fotos)

Durch viele großzügige Spenden kann Brücke nach Kiew e.V., ihr den finanziellen Rückhalt für ihr unermüdliches Engagement bieten.

Nochmals vielen Dank an alle Spender, für ihre Großzügigkeit und ihr Vertrauen!
Alle, die unsere Aktionen finanziell unterstützen, bitten wir um Angabe der vollständigen Anschrift, um uns die Arbeit bei der Ausstellung der Spendenbescheinigungen zu erleichtern.

05.03.2022: Auch in dieser schweren Zeit - Hilfe für die Bevölkerung

Der Krieg in der Ukraine stört auch die bestehenden Strukturen unserer Hilfsprojekte erheblich. So ist vielfach kein Kontakt mehr möglich bzw. auch der aktuelle Aufenthalt der Kinder, Frauen und Familien oft nicht mehr ermittelbar.

Dennoch hat unser Partner in Kiew Wege gefunden, Medikamente, Lebensmittel und Hygienematerial zu beschaffen und hat freiwillige Helfer ausfindig gemacht, die unter großen Schwierigkeiten und auch Gefahren, die Verteilung übernehmen. So werden Menschen, wenn auch nicht mehr gezielt wie unser bisher erfasster Personenkreis, mit dem Notwendigsten versorgt, unter anderem auch mit Pampers, wie das Foto zeigt.

Die genannten Nothilfeaktionen werden aus, für diese Hilfsaktionen zweckgebundenen Spenden finanziert, die Beträge für die Patenschaften werden vorerst nicht angetastet und sollen den Familien, sofern und soweit es wieder möglich ist, zukommen.

Wir bedanken uns, auch im Namen unseres Partners in Kiew und der Menschen in diesem Land, für die vielen Spenden, die es uns ermöglichen, auch in diesen Zeiten noch zu helfen.

gestapelte Lebensmittel im Großkaufhaus
Danke für die Gläschen

Aber wir haben noch einen Wunsch:
Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, geben Sie bitte auf dem Bankformular Ihre vollständige Anschrift an

Februar 2022: IN EIGENER SACHE

Wir denken an unseren Partner

Erinnerungsmedaille zum 25-jährigen Bestehen
Als Vorsitzende des Vereins "Brücke nach Kiew e.V." und als langjährige Partner des Samariter- Bund Kiew bin ich sehr betroffen und in höchstem Maße besorgt über die Situation und die Zukunft der Menschen in Kiew. Ich denke an unsere Freunde vom Samariter Bund und vor allem auch an die Menschen, die wir schon so viele Jahre unterstützt und in unser Herz geschlossen haben.

Alle Paten, Mitglieder und Spender im Verein hoffen auf ein Ende dieser schrecklichen Zeit und sind in Gedanken bei unseren Kiewer Freunden.

Febr. 2022: Ein Familienhaus wird selbständig

Das Familienhaus "Dizul" wird nun von der Stadt finanziell unterstützt und bedankt sich deshalb für die langjährige Unterstützung mit Lebensmitteln und teils auch Kleidung mit einem ausführlichen Brief, den Sie nachstehend finden:

von: Familie Dizul
an: Elisabeth Hölzl

Liebe Elisabeth,

Aleksander und ich möchten uns bei Ihnen herzlich dafür bedanken, dass Sie unsere Familie im Laufe von vielen Jahren unterstützt haben. Damals 2014 war ich angenehm überrascht, als ich Kiewer Samariter in ihrem Büro in Kiew kennengelernt habe. Für unsere derzeit junge Familie war Ihre Hilfe damals eine sehr wesentliche Unterstützung!

Wir erinnern uns auch heute manchmal daran, wie wir eines Tages auf einmal 10 Kinder hatten. Wir konnten uns damals nicht wirklich vorstellen, welche und wie viel Lebensmittel für Kinder wir brauchen. Aleksander und ich schauten auf die Menge von Lebensmittel, die man uns in die Küche einfach gebracht hat, und stellten uns die Frage, wie viel Geld man bräuchte, um das alles zu kaufen. Es gab viel Lebensmittel, aber wir hatten auch viele Kinder, die ja auch verpflegt werden mussten - jeden Tag!

So hatte Ihre Organisation dafür gesorgt, dass wir, die sich damals noch nicht auskannten, den ersten Stress abbauen konnten. So hatten wir etwas Zeit, um zu sich zu kommen, sich einzuleben und etwas Normalität einkehren zu lassen.

Dann gab es wieder einen angenehm überraschenden Anruf: unsere Kinder konnten sich wunderbare Jacken (neue Jacken!), Anzüge, warme Sachen und Schuhe aussuchen! Durch diese Unterstützung waren wir wieder begeistert! Und dann . . . - eine Reise, die uns viele schöne Eindrücke gebracht hat, die wir auch heute in unserer besten Erinnerung haben.

Im Laufe der Zeit konnten wir uns etwas beruhigen, denn wir hatten stabile dauerhafte Unterstützung - Lebensmittelpakete, die uns jeden Monat zur Verfügung gestellt wurden.

Vielen herzlichen Dank für diese wunderbare Idee und für diese wunderbare Unterstützung! Vielen herzlichen Dank auch an alle Beteiligten, die Sie bei Ihrer Arbeit und bei Ihrem Engagement diese ganze Zeit unterstützt hat. Mit Ihrer Unterstützung konnten Sie uns hier in der Ukraine Zuversicht, Sicherheit und Verlässlichkeit gewährleisten.
Es ist wahr! Diese Unterstützung war uns viel wert. Und indem man sich hier zulande überlegte und diskutierte, wie man die Sozialpolitik und Sozialversorgung aufbauen soll, haben Sie gehandelt und uns tatsächlich mit voller Kraft ganz konkret geholfen und sich um unsere Familie gekümmert!!!

Wir sind Ihnen grenzenlos dankbar! Unter wir meine ich uns beide und im Laufe der Jahre immerhin 27 Kinder (Enkelkinder und Schwiegerkinder sind hier nicht mitgerechnet).

Vielen, vielen Dank! Wir bleiben Ihnen immer dankbar!

Herzlichst!
Aleksander, Lilia und Kinder

22. Januar 2022: IN EIGENER SACHE

Vor 20 Jahren machte sich die Initiative "Münchner Familien helfen Kiewer Familien" selbständig und gründete den Verein "Brücke nach Kiew e.V.". Der Start war auf Grund der fehlenden Erfahrung in der Vereinsarbeit und einigen anderen unerwarteten Ereignissen schwierig. Aber die Zuversicht der Mitglieder und Paten half mit, die Startprobleme zu lösen und damit die Zielsetzung der damaligen Initiative nicht nur weiterzuführen, sondern auch noch auszubauen.

So konnte 2012 das Zehnjährige im Beisein vieler prominenter Gäste begangen werden. Leider lassen es die derzeitigen Umstände nicht zu, dass dieses Jubiläum entsprechend ausgerichtet wird. Damit das Engagement der damaligen Gründungsmitglieder nicht in Vergessenheit gerät, hat die Vorsitzende allen, von denen leider schon einige verstorben sind, ein Erinnerungsschreiben zukommen lassen:

20 Jahre "BRÜCKE NACH KIEW e.V."


München, 22.01.2022

Liebe Gründungsmitglieder des Vereins,

erinnert ihr euch noch an den 22. Januar 2002? Wir saßen in der Hauptfeuerwache zusammen und haben einen Verein gegründet. Das heißt, unser Verein feiert heute seinen 20. Geburtstag, und ihr wart sozusagen "Geburtshelfer" von Brücke nach Kiew e.V.!
Leider sind nicht mehr alle unter uns, vier Gründungsmitglieder sind verstorben, an sie denke ich mit Dankbarkeit.
Nachdem wir die Kiew-Hilfe seit 1994 lediglich als "Initiative" unter dem Dach des ASB München geführt haben, gab es, nachdem der ASB München unser AUS beschlossen hatte, nur die Möglichkeit, uns selbständig zu machen, um diese Hilfe weiterzuführen. Das war nur möglich, weil ich aus den bereits bestehenden Patenschaften großen Zuspruch bekommen hatte. Es war ein Sprung ins kalte Wasser, ich hatte noch nie einen Verein geführt und keinerlei Erfahrung. Es gab durchaus vereinzelt Zweifel, ob das eine gute Idee sei und ob es funktionieren werde, denn wir hatten auch keine Finanzierungssicherheiten. Wir haben uns getraut und haben es nicht bereut, insbesondere gilt das für die Menschen in Kiew, die dadurch weiterhin die lebensnotwendige Hilfe und Unterstützung für ihre schwierige Lage erhielten. Brücke nach Kiew ist heute ein anerkannter und vielfach ausgezeichneter Verein.

Wir hatten viele Hürden zu überwinden, wie z.B. die unvermittelte Absage der Finanzierungszusage eines Finanziers direkt nach Anschaffung aller für den Verein notwendigen Dinge, was bereits das Aus vor dem Start bedeutet und mich mit Schulden zurückgelassen hätte. Zum Glück und völlig überraschend gab es eine großzügige Spenderin (Patin), die bereit war, uns, ohne irgendwelche Sicherheiten aus diesem Dilemma zu befreien. Auch die Zerstörung der gesamten Büroeinrichtung incl. aller Geräte während des Pfingstunwetters im April 2002, oder ein Jahr später den Stromschaden wegen unsachgemäßer Wartungsarbeiten im Haus, der wiederum einen Totalschaden aller Geräte zur Folge hatte, waren eine harte Prüfung. Aufgeben war aber keine Option, die Menschen in Kiew brauchten uns. Die jahrzehntelange Treue und das Zugehörigkeitsgefühl unserer Paten und Spender haben mir immer den nötigen Auftrieb gegeben, auch wenn die kleine Initiative für mich inzwischen zu einem Fulltimejob geworden ist.

Das alles konnten und können wir aber nur leisten, weil wir in Kiew den Samariter-Bund als zuverlässigen Partner haben. Er ist die Garantie, dass das Vertrauen in die korrekte und zielgerichtete Spendenverwendung im Kreis der Paten und Spender ungebrochen ist.

Ich danke euch allen, dass ihr mir in diesen 20 Jahren zur Seite gestanden seid, es ist ein Beweis, dass man vieles schaffen kann, wenn man daran glaubt und die richtigen Menschen an seiner Seite hat.


Elisabeth Hölzl
1. Vorsitzende

Dezember 2021: IN EIGENER SACHE

Zum Jahresende

Wieder haben wir ein Jahr lang unser Bestes gegeben, um den Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, das Leben wenigstens für kurze Zeit etwas zu erleichtern.

Leider haben sich im ablaufenden Jahr Hoffnungen auf Verbesserung nicht erfüllt. Die politische Lage blieb angespannt wie eh und je. Die Situation durch die anhaltende COVID-19 Pandemie hat sich noch einmal dramatisch verschärft.

Die Hilfe, insbesondere mit Lebensmitteln und Medikamenten wurde dringender denn je. Viele Menschen, insbesondere die alten und behinderten, konnten sich zeitweise wegen der Ausgangssperren nicht mehr selbst versorgen. Die Zustellung der Lebensmittel und auch die Betreuung konnte vom Samariterteam nur unter erschwerten Bedingungen wie z.B. mit Schutzkleidung durchgeführt werden. Die Lebensmittelpreise stiegen unaufhörlich, so dass die Renten für eine normale Versorgung nicht mehr reichten. Wir haben daher vermehrt Lebensmittelpakete beschafft und verteilt, was dank der großzügigen Hilfe unserer Spender und Paten, und auch dank der Unterstützung von Sternstunden e.V. geleistet werden konnte.

Das große Projekt, die Erweiterung der Sozialstation "Das besondere Kind" für größere Kinder konnte unter großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und nach Erfüllung vieler Verwaltungsauflagen fertiggestellt werden. Nicht nur wir, sondern auch die Geschäftsführung des Samariter-Bundes Kiew dankt Sternstunden für die Unterstützung bei der Realisierung dieses Projekts. Auch für unseren Verein war es eine große finanzielle Herausforderung. Die Eröffnung des Erweiterungsbaues fand großes Interesse, sowohl seitens der Stadtspitze, des Gesundheitsministeriums, auch der Deutschen Botschaft in Kiew und in der Presse.

Seit November werden nun auch Kinder im Alter von 12-18 Jahren betreut und von qualifiziertem Personal versorgt.

Für das großartige Engagement der Geschäftsleitung und des Teams des Samariter-Bundes können wir nur unsere höchste Anerkennung aussprechen und ihnen danken, denn ohne deren vollen persönlichen Einsatz wären diese "Erfolge" unter den derzeitigen Umständen nicht möglich gewesen.

Brücke nach Kiew sagt allen Freunden und Förderern herzlichen Dank für die Unterstützung und Treue und wünscht für das neue Jahr alles Gute, insbesondere aber Gesundheit!


Elisabeth Hölzl
1. Vorsitzende

23. Dez. 2021: Der neue Teil der Sozialstation wird mit Leben erfüllt

Schon am ersten Tag nach der Eröffnung des Erweiterungsbaus konnten die ersten Kinder die neuen Räume in Besitz nehmen. Die Räumlichkeiten bieten für den begrenzten Aufenthalt wichtige Therapieplätze für Kinder von 12 bis 18 Jahren.
Die nachfolgende Bilder zeigen nur auszugsweise die angebotenen Geräte, eine Errungenschaft, die in der bereits bestehenden Einrichtung für Kinder unter 12 Jahren nicht gegeben ist.

Ein Kind erlebt ein Kugelbecken
Katerina erfühlt ein Kugelbecken
Kind in einer freihängenden blauen Matte (Schaukel)
und erlebt eine schwingende Matte
Windelwechsel bei größeren Kindern kann auch zur Aufgabe agehören
Windelwechsel gehört ebenso zur Aufgabe
Betreuerin putzt einem behinderten Kind am Waschbecken die Zähne
... wie auch das Zähneputzen
 
Ein Mädchen versucht sich mit einer Gehhilfe fortzubewegen
Mit der Gehhilfe - die Umgebung erobern

17.12.2021: Eine schöne Tradition

Wie auch schon die Jahre zuvor haben wir auch dieses Jahr die Kinder im Krankenhaus mit einem kleinen Geschenk zum Nikolaustag erfreut. Gerade in dieser schwierigen Zeit, in der Elternbesuche sehr reduziert sind, ist eine solche Überraschung ein Lichtblick im Klinikaufenthalt und lässt manche Schmerzen kurzzeitig vergessen. Auch dieses Mal mussten Coronamaßnahmen eingehalten und Schutzkleidung getragen werden. Die Gesichter und die strahlenden Augen sagen mehr als Worte, wie man aus der Fotoserie Weihnachtsbescherung im Kinderkrankenhaus Nr. 1" entnehmen kann.

12.11.2021: Von einer "Ruine" zur modernen Pflegestation

Seit Bestehen der Sozialstation "Das besondere Kind", die für Kinder bis 12 Jahren ausgerichtet ist, bestand der Wunsch und auch der große Bedarf, diese auch für größere Kinder zu erweitern. Es ist offensichtlich, dass jungendliche Behinderte für viele Mütter auf Grund deren Wachstums und Entwicklung erheblich höhere körperliche und physische Belastung verursachen. Es fehlten allerdings die Räumlichkeiten und vor allem die finanziellen Mittel.

Vor der Renovierung
Trotz vieler gesetzlicher Vorgaben der Behörden konnte das Projekt in Angriff genommen werden. Möglich wurde es dank der großzügigen finanziellen Unterstützung von "Sternstunden e.V., der "Itzel-Stiftung" und insbesondere aber von "Brücke nach Kiew e.V.". Was nicht absehbar war, waren die unerwarteten Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, die die Durchführung des Umbaus des städtischen Gebäudes, das jahrelang nicht genutzt wurde, verzögerten und verteuerten. Aus den folgenden Fotos ist der Umfang und Aufwand der Arbeiten ersichtlich
Dank des unermüdlichen Engagements der Geschäftsführerin Janina Levkowska und eines erfahrenen Bauleiters gelang es, aus dem desolaten Gebäude eine moderne Tagespflegeeinrichtung zu schaffen, die nun auch den behördlichen Anforderungen und europäischen Standards entspricht.

Der Bauteil ist mit dem bereits bestehenden Zentrum über einen Flur verbunden. Die Geschäftsführerin konnte trotz der finanziellen Einschränkungen viele gute Ansätze verwirklichen, so dass sie im Wissen, eine vorbildliche Einrichtung geschaffen zu haben, stolz auf das Ergebnis blicken kann.
Ihrer Einladung zur Eröffung des neuen Bereiches folgten u.a. hochrangige Gäste, wie die deutsche Botschafterin in Kiew, Frau Anka Feldhusen und die 1. Stellvertretende Bürgermeisterin von Kiew, Fau Marina Honda sowie Vertreter der Presse. Auf Grund der Pandemiesituation konnte die Vorsitzende von Brücke nach e.V., Frau Elisabeth Hölzl nicht teilnehmen. Sie hat allerdings ein Grußwort an die Geschäftsführerin und die Gäste gerichtet (Bilderserie Eröffnung des Erweiterungsbaus der Sozialstation und Pressemitteilung des SB Kiew nach der Eröffnung).
Die Geschäftsführerin Frau Levkowska berichtet von einem vollen Erfolg der Eröffnungsveranstaltung und erhielt höchste Anerkennung von den Gästen für ihr Engagement und die gelungene Umsetzung einer längst fälligen Idee.

1. Sept.2021: Schulmaterial für Kinder mit Down-Syndrom

Ein Hilfeersuchen des Kiewer Organisation "WeCan" um Schulmaterial an die Deutsche Botschaft in Kiew landete letzendlich bei uns.
Die öffentliche Organisation "WeCan" kümmert sich um Kinder mit Down-Syndrom, die wegen ihrer Behinderung kaum Unterstützung und Förderung von öffentlicher Seite bekommen. Das beginnende neue Schuljahr wurde zum zusätzlichen Problem, weil Schulsachen teuer und für die Organisation nicht finanzierbar waren.

Schultasche, Schreib- und Zeichenstifte  sowie Hefte
Ausstattung für die Schule
Die Geschäftsführung des Samariter-Bundes Kiew überprüfte die Angaben und die Struktur dieser Organisation und hat diese Aktion befürwortet. Im Rahmen unserer Kategorie "Sonderaktionen" finanzierten wir daraufhin fünf Schulsets, die wie die Bilder zeigen, große Freude auslösten.

Ein Mädchen und ein Junge in der Schule
Gut ausgestattet,
jetzt kann die Schule beginnen

24. Aug. 2021: 30 Jahre Unabhängigkeit der Ukraine

Zu diesem Unabhängigkeitstag hat die Hanns-Seidel-Stiftung und das Ukrainische Genaralkonsulat auf Grund der engen Zusammenarbeit zwischen Bayern und der Ukraine zu einer virtuellen Podiumsdiskussion ausgewählte Personen eingeladen, die eine langjährige Zusammenarbeit mit ukrainischen Partnern berichten können. Eingeladen war auch die Vorsitzende unseres Vereins, die seit 1994 in der Kiew-Hilfe tätig ist.
Bei der Veranstaltung hatte sie die Gelegenheit, Auszüge aus den umfangreichen Hilfsaktionen darzustellen, die in Zusammenarbeit mit dem Samariter-Bund Kiew entwickelt wurden.

Sie wies auch darauf hin, dass vor allem die großen und finanziell aufwändigen Projekte nur mit Unterstützung von "Sternstunden e.V." und der "Itzel-Stiftung" realisiert werden konnten. Auf Wunsch des Moderators hat die Vorsitzende besondere "Leuchtturmprojekte" genannt, wie z.B. die "Sozialstation - das besondere Kind" und die "Mobile Palliativpflege für Kinder", die bei der Stadt Kiew große Anerkennung finden. Allerdings wird für die Weiterführung eine reale Unterstützung von Seiten der städt. Behörden vermisst.
Wünschenswert wäre insbesonders eine aktive Unterstützung sozialer Einrichtungen und eine Förderung des Ehrenamtes als Basis der demokratischen Entwicklung.

Sie berichtet aber auch, dass sich in den ihr bekannten Bereichen sowohl auf deutscher Seite wie auch in der Ukraine das gegenseitige Bild und Verständnis positiv gewandelt hat, und verdeutlicht dies durch einige persönliche Erlebnisse.

13.07.2021: Grußwort des SB Kiew zu unserer Mitgliederversammlung

Verzögert durch die COVID-Pandemie konnte die diesjährige Mitgliederversammlung erst am 13. Juli stattfinden. Das vergangene Jahr und insbesondere die ersten sechs Monate waren für den SB Kiew eine schwierige und arbeitsreiche Zeit, die dem Personal alles abforderte. Durch finanzielle Unterstützung, die den normalen Rahmen deutlich übertroffen hat, konnte vielen in Not geratenen Menschen geholfen und vor allem auch die Durchführung der Betreuung und Versorgung mit Lebensmitteln sichergestellt werden. Der Brief (Grußwort vom Partner in Kiew) erinnert an alle Projekte, die seit Bestehen unseres Vereins mitbegleitet und mitgetragen wurden und geben daher auch einen Einblick in die tollen Leistungen, die die Mitabeiter des Samariter-Bundes erbracht haben und vor allem in diesen schwierigen Zeiten immer noch erbringen (Film: Sozialstation und Palliativarbeit).

Mai 2021: Dank aus Lubny

Die Leitung des Waisenhauses "Hoffnung" in Lubny und die Kinder haben der Vorsitzenden eine große Überraschung bereitet. Im Büro wurde ein Paket mit vorerst unbekanntem Absender zugestellt. Nach dem Öffnen war das Staunen groß. Es enthielt viele schöne, von den Kindern selbst gebastelte Geschenke. Besonders schön sind die aus Papier gefertigten Blumensträuße. Die ganz persönlich bemalten Kaffeetassen und die bunten Dankschreiben finden einen Ehrenplatz in unserem Büro. Auch für Herrn Schmitt-Thiel und für die Itzel-Stiftung, die einen sehr großen Beitrag zur Unterstützung des Waisenhauses geleistet haben, waren die gleichen Geschenke dabei.

Bemalte Tasse - Rückseite ”Name des Empfängers„
Rückseite

Die Geschenke zeigen, dass es im Heim sehr talentierte Kinder gibt und vor allem auch, dass die Kinder in alle Richtungen gefördert werden: ein Engagement, das die Vielseitigkeit und Phantasie bei der Betreuung der Kinder durch die Heimleitung zeigt!

April 2021: Projekt "Waisenhaus Vorzel" beendet

Nach mehr als acht Jahren haben wir das Projekt "Waisenhaus Vorzel" beendet. Seit Oktober 2013 konnten wir dank Unterstützung und Förderung von Sternstunden e.V. für die Kinder monatlich für 1000 € Milchprodukte finanzieren. Es war eine wichtige und großartige Hilfe, die täglich zusätzlichen Milchprodukte über diesen langen Zeitraum waren für die Gesundheit der Kinder wichtig und zeigten gute Erfolge bei der Entwicklung.
Nun ist die Förderung von Sternstunden ausgelaufen, das Projekt wird abgeschlossen.
Wir danken Sternstunden e.V., auch im Namen der Leiterin des Waisenhauses, Tatjana Lymar, von Herzen für diese jahrelange und großartige Hilfe.

Die Berichte zum Waisenhaus Vorzel finden Sie nun unter der Rubrik ARCHIV-Beendete Projekte